Detailinformationen zum Anlass 
Modul Heterogenität im Mathematikunterricht  

  Code
1249.01.E.02.221
Credits
2
ASSt
gross
 
  Modulverantwortlich
Esther Brunner
Notenskala
A-F

Inhaltliche Schwerpunkte
  • Ausgewählte Dimensionen der Heterogenität wie Lernschwierigkeiten, Hochbegabung, Gender oder sprachlich bedingte Unterschiede werden auf den Mathematikunterricht bezogen.
  • Leistungsbezogene Unterschiede, insbesondere zu Begabung und Lernschwierigkeiten im Fachbereich Mathematik werden thematisiert.
  • Im Zusammenhang mit Lernschwierigkeiten werden diagnostische Instrumente kennengelernt.
  • Zu einem Heterogenitätsthema nach Wahl werden reichhaltige Aufgaben enwickelt, ausgearbeitet und erprobt.
  • Zu den zentralen Heterogenitätsdimensionen wird Fachliteratur aus der Mathematikdidaktik herangezogen und bearbeitet
Zielsetzung Die Studierenden...
  • lernen exemplarisch an den ausgewählten Heterogenitätsdimensionen konkrete Befunde aus der mathematikdidaktischen Forschung kennen und verstehen ihre Bedeutung für den Mathematikunterricht.
  • können eine Lernstandserfassung planen, durchführen, auswerten und darauf aufbauend eine Förderplanung erstellen.
  • können geeignete Aufgaben für die Bearbeitung unterschiedlich leistungsfähiger Kinder formulieren und diese innerhalb eines integrativen Unterrichts einplanen.
Standardfeld Zuordnung zu:
  • SF 1: Fachwissen und -können
  • SF 2: Lernen und Entwicklung
  • SF 3: Umgang mit Heterogenität
  • SF 4: Eigenständiges Lernen, kritisches Denken, Problemlösen, kreatives Gestalten
  • SF 5: Soziales Umfeld
  • SF 6: Kommunikation
  • SF 7: Planung, Durchführung und Auswertung von Unterricht
  • SF 8: Beurteilung
  • SF 9: Sicherung der Qualität und professionelle Weiterentwicklung
  • SF 10: Schule im Spannungsfeld von Kultur, Gesellschaft, Demokratie, Ökonomie und Ökologie
Lernarrangement 2 Lektionen Seminar, wöchentlich
Präsenzregelung Präsenzpflicht für Seminar
Leistungsnachweis Inhalt: Aufgabenentwicklung, -erprobung und -reflexion zu einer Heterogenitätsdimension
Form: Schriftliche Arbeit, benotet: A,B,C,D,E,F,FX
Termin: Woche 6, Abgabetermin: Freitag, KW 6, 12.00 Uhr
Literatur
  • Reader mit Grundlagentexten und Literaturliste wird abgegeben.
  • Hengartner, E., Hirt, U. & Wälti, B. (2006). Lernumgebungen für Rechenschwache bis Hochbegabte. Zug: Klett.
  • Leuders, T. & Prediger, S. (2016). Flexibel differenzieren und fokussiert fördern im Mathematikunterricht. Berlin: Cornelsen. (Pflichtlektüre)
  • Scherer, P. & Moser Opitz, E. (2010). Fördern im Mathematikunterricht der Primarstufe. Heidelerg: Spektrum.
Sonstiges Bezug zum Modul Heterogenität und Integration.
Arbeit mit Schülerinnen und Schüler an drei Einheiten vorgesehen.