Detailinformationen zum Anlass 
Modul Berufspädagogik (Basic - HS)  

  Code
1328.00.E.04.670
Credits
5
ASSt
gross
 
  Modulverantwortlich:
Rahel Bühler
Notenskala
+/-

Inhaltliche Schwerpunkte
  • Historische Entwicklung des schweizerischen Berufsbildungssystems und dessen Stärken im Vergleich zu anderen Berufsbildungssystemen, sowie die bildungspolitischen Reformen der Sekundarstufe II
  • Berufsbildungssystem und Akteure der Berufsbildung, Rahmenlehrpläne des BBT und Lehrpläne für die Berufsmaturität
  • Rechtliche Grundlagen der Berufsbildung: Berufsbildungsgesetz (BBG), Berufsbildungsverordnung (BBV), Organisationen der Arbeitswelt (OdA), Eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ), Kantonale Regelungen zum Vollzug der Gesetzgebung
  • Besuche bei allen drei Lernorten (Lehrbetrieb; Berufsfachschule und BMS; Ausbildungszentren der Organisationen der Arbeitswelt), Teil 1
  • Auftrag und Bildungsfunktion des ersten Lernortes (Betrieb), als auch die Bildungsaufgaben des zweiten Lernortes (Berufsfachschule und BMS) und des dritten Lernortes (Ausbildungszentren der Organisationen der Arbeitswelt)
  • Lehr- und Lernmethoden: Planung, Durchführung und Auswertung von handlungsorientierten Lernaufträgen in einem heterogenen Kontext
  • Unterstützung und Begleitung der Lernenden in ihrem konkreten Bildungs- und Lernprozess: Grundlagen der Lernprozessbegleitung
  • Standards und Kompetenzraster (Rubrics, Kriterienraster, Checklisten)
Zielsetzung Die Studierenden lernen ...
  • den Umgang mit Berufslernenden als lösungs- ziel- und ressourcenorientierten Interaktionsprozess zu gestalten.
  • die Lernprozesse der Berufslernenden zu beobachten und zu begleiten.
  • Heterogenität als Ressource zu nutzen.
  • Ausbildungseinheiten und Lernjobs situationsgerecht und mit Bezug auf die Berufspraxis der Lernenden zu planen, durchzuführen und ressourcen- und lösungsfokussiert zu evaluieren.
  • verschiedene Unterrichtsmethoden kennen, wobei der Fokus auf schüler- und schülerinnenzentrierten Unterrichtsmethoden liegt, welche für das selbständige, eigenverantwortliche Lernen besonders geeignet sind.
  • Lernumgebungen (face-to-face und online) zu entwickeln und zu realisieren.
  • lernzielgerechtes und qualitativ hochstehendes Evaluationsmaterial herzustellen, das für die Lernenden transparent und nachvollziehbar ist.
  • relevante Kriterien zur Beurteilung der Unterrichtsqualität kennen und anwenden.
  • Unterricht und Interaktionsprozesse zu reflektieren und zu verbessern.
  • die Unterrichtsqualität des eigenen Unterrichts zu evaluieren und von den Ergebnissen konkrete Massnahmenplnaungen abzuleiten.
  • den Transfer von der Praxis in die Theorie und umgekehrt zu leisten.
  • berufspädagogische Forschungsergebnisse für das unterrichtliche und berufliche Planen und Handeln zu nutzen.
Lernarrangement
  • Lehrveranstaltungen: 4 Lektionen wöchentlich plus Exkursionen gemäss Studienkalender
  • Moderierte Lehrveranstaltungen mit handlungsorientierten, kooperativen u. projektorientierten Arbeitsweisen
  • Selbststudium (off- und online)
  • Exkursionen zu diversen Lernorten (Lehrbetriebe; Berufsfachschulen und BMS; Ausbildungszentren der Organisationen der Arbeitswelt)
Präsenzregelung Sofern nichts anderes vereinbart, gilt die Präsenzpflicht als erfüllt, wenn 80% der Lehrveranstaltungen (inkl. Exkursionen) und 80% der Exkursionen besucht worden sind. Dies entspricht gesamthaft max. 4 Absenzen und max. 1 Absenz bei den Exkursionen. Bei zwei und mehr Lektionen Fehlzeit wird eine volle Absenz berechnet. Der Dozent kann für verpasste Inhalte jederzeit Nachleistungen verlangen.
Literatur 1. Caduff, Claudio; Mahler, Walter; Plüss, Daniela (2014): Unterrichten an Berufsfachschulen - Berufsmaturität. 2. Aufl. Bern: Hep 2. Gonon, Philipp; Schmid, Evi; Wettstein, Emil (2014): Berufsbildung in der Schweiz.
Leistungsnachweis
  • Inhalt: Definierte Bücher, Inhalte und Aufgaben der Lehrveranstaltungen plus Skripts und Inhalte auf der Lernplattform
  • Form: Auswahl von Kompetenznachweisen aus einem vorgegebenen Methoden- und Projektkatalog plus obligatorische Übungen, Lernaufträge usw. gemäss Vorgaben in den Präsenzveranstaltungen und auf der Lernplattform. Es ist auch möglich - in Rücksprache mit dem Dozenten - eigene, selbstbestimmte Kompetenznachweise zu erstellen.

 

Wichtige Hinweise
  • Die Module 1 und 2 müssen in dieser Reihenfolge absolviert werden. Es ist nicht möglich, mit Modul 2 zu beginnen.
  • Da in diesem Modul Exkursionen (in der ganzen Deutschschweiz) einen wichtigen Bestandteil ausmachen, finden einige Präsenztage nicht an der PHTG statt. Somit ist an einigen Tagen (vgl. Studienkalender) mit einem zeitlichen Mehraufwand für An- und Rückreise zu rechnen.
  • Für das Zertifikat in Berufspädagogik haben Studierende zusätzlich zu diesem Modul den Nachweis eines 6 monatigen Berufspraktikums zu erbringen. Nähere Informationen dazu finden Sie auf unserer Homepage.